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Übungen

Themenwoche Baumunfälle

Technische Hilfeleistungen bei schweren Verkehrsunfällen gehören häufig zu den Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Harburg. Eine besonders häufige Unfallart sind dabei die sogenannten Baumunfälle, bei denen das Fahrzeug seitwärts gegen einen Straßenbaum prallt. Oft sind hierbei die verunfallten Fahrzeuge so stark verformt, dass zur Rettung der Insassen hydraulisches Rettungsgerät eingesetzt werden muss.

Zum Thema „Technische Hilfeleistung bei Baumunfällen“ führte jetzt die Freiwillige Feuerwehr Garlstorf eine Themenwoche durch, bei der fast alle Feuerwehrleute der Wehr die Möglichkeit hatten, die patientengerechte Rettung eingeklemmter Personen mittels der schweren hydraulischen Geräte praktisch zu üben. An jedem Abend der Woche stand hierzu ein entsprechend präpariertes Fahrzeug bereit, an dem die Geräte zum Einsatz kommen konnten. Mittels Hydraulikzylindern in drei verschiedenen Längen wurden dabei zum Beispiel eingedrückte Fahrzeugdächer rückverformt; die eingesetzte Hydraulikschere mit einer Schneidkraft von über 100 Tonnen zertrennte problemlos Dachholme und Schweller.
Eine große Arbeitserleichterung stellte dabei die vor Kurzem in der Samtgemeinde Salzhausen erfolgte Umstellung auf das Singlekupplungssystem der Hydraulikgeräte dar. In kürzester Zeit konnte sicher auf das gerade benötigte Gerät umgekuppelt werden.
„Die Durchführung der Themenwochen hat sich bestens bewährt.“ So Garlstorfs Ortsbrandmeister Norbert Petersen. „Jeder Aktive der Wehr kann sich den ihm am besten passenden Abend der Woche für die Ausbildung aussuchen, sodass kaum einer die wichtigen Übungen verpasst!“
Aufgrund der auf mehrere Abende verteilten Ausbildung, konnten die Gruppen relativ klein gehalten werden, sodass die Ausbilder – bestehend aus den Gruppenführern der Wehr – ins Detail gehen und manchen Kniff an die Teilnehmer der Ausbildung weiter geben konnten.

Neues Ausbildungsmodell bei der FF Garlstorf

Einen neuen Weg bei der Ausbildung von Feuerwehrleuten hat kürzlich die FF Garlstorf erfolgreich beschritten.
Das veränderte Freizeitverhalten der heutigen Zeit stellt auch neue Ansprüche an die Organisation von Ausbildungsdiensten bei der Freiwilligen Feuerwehr. Viele Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren sind meist auch in anderen Bereichen aktiv und natürlich auch beruflich engagiert. So kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Überschneidungen mit anderen Terminen, wenn die üblichen Ausbildungs- und Übungsdienste durchgeführt werden sollten und es war praktisch unvermeidlich, dass Einzelne das eine oder andere Ausbildungsthema versäumten.
Dieser Problematik hat sich die Führung der FF Garlstorf angenommen und unter Leitung von Ortsbrandmeister Norbert Petersen eine „Themenwoche“ durchgeführt. An sechs Abenden innerhalb einer Woche wurde den Feuerwehrleuten die gleiche Ausbildung angeboten, sodass sich der Teilnehmer den für ihn günstigsten Wochentag auswählen konnte.
Für die erste Themenwoche stand gleich das anspruchsvolle Thema „Patientengerechte Rettung aus verunfallten Fahrzeugen“ auf dem Programm. Hierzu war es notwendig, für jeden Abend einen ausgedienten PKW zur Verfügung zu haben, um den Umgang mit hydraulischem Schneid- und Spreizwerkzeugen sowie den neu beschafften Rettungszylindern intensiv üben zu können.
Am Ende der Woche zog Ortsbrandmeister Petersen ein durchweg positives Fazit. Alle aktiven Feuerwehrleute der Wehr hatten an der Ausbildung teilgenommen und durch die relativ kleinen Gruppen konnte deutlich intensiver ausgebildet werden. Auch bei den Teilnehmern kam diese Art der Ausbildung sehr gut an und es wurde motiviert mitgearbeitet.
Da sich die Führungskräfte die Termine aufgeteilt hatten, war auch hier keine zusätzliche Belastung für Einzelne entstanden.
Aufgrund der gemachten Erfahrungen werden in Zukunft Themenwochen im Dienstplan der Feuerwehr Garlstorf einen festen Platz erhalten.
Weitere Bilder im "Internen Bereich"!

Fahrsicherheitstraining

Buchholz, 19.04.2008: Seit dem letzten Jahr bietet die Kreisfeuerwehr Fahrsicherheitstrainings für die Fahrer von Einsatzfahrzeugen an. Ziel ist es, dass die Fahrer die Fahrzeuge auch in der Extremsituation des Fahrens mit Blaulicht und Martinhorn sicher beherrschen. Hierzu wurde ein Feuerwehrmann entsprechend als Ausbilder geschult. Außerdem wurde einiges an Materialien, wie Beregnungsanlagen und schwere Plastikfolien beschafft.
Am 19. April besuchten die Kameraden Holger Maack und Andreas Ziehn mit unserem LF 16-TS das Training auf dem Gelände von "Möbel Kraft" im Buchholzer Gewerbegebiet. Auf dem Programm standen dabei zum Beispiel Vollbremsungen auf nasser Straße.

Kettensägenausbildung

Garlstorf, 13. und 16. Dezember 2006: Eine Verschärfung der Unfallverhütungsvorschriften (UVV) nach der es nicht mehr zulässig ist, ohne eine spezielle Ausbildung Kettensägen zu bedienen, machte es jetzt erforderlich, eine interne Weiterbildung in der Feuerwehr Garlstorf anzusetzen.
So trafen sich jetzt an zwei Tagen acht Kameraden, um unter Anleitung des Forstwirschaftsmeisters Jens Garbers aus Garstedt die sogenannten Module 1 und 2 der GUV "Arbeiten mit der Motorsäge" zu durchlaufen. Bestandteil dieser Ausbildung war zum einen ein theoretischer, aber auch ein praktischer Teil, bei dem der Umgang mit dem gefährlichen Gerät geübt wurde.
Nach Abschluß dieser Ausbildung stehen der FF Garlstorf numehr wieder acht Kameraden zur Verfügung, die im Notfall fachgerecht Hindernisse aus dem Weg räumen können und dies vor allen Dingen auch dürfen.

Übung mit THW

Garlstorf, 01. September 2006: Eine gemeinsame Übung führten jetzt der THW Ortsverband Stelle-Winsen und die Freiwillige Feuerwehr Garlstorf durch.
Ausgangslage war eine angenommene Gasexplosion in einem Garlstorfer Wohnhaus mit anschließendem Feuer. Im Gebäude wurden insgesamt vier Personen vermisst.
Nachdem eine erste Erkundung durch den stellvertretenden Ortsbrandmeister Dieter Meyer ergab, dass zwei der Personen unter Trümmern verschüttet waren, wurde das THW Stelle-Winsen zur Unterstützung alarmiert.
Die Feuerwehr Garlstorf begann unter schwerem Atemschutz mit der Suche nach den vermissten Personen. Dazu wurde über eine Steckleiter in das Dachgeschoss vorgegangen. Parallel baute eine zweite Gruppe die Wasserversorgung von einem nahegelegenen Unterflurhydranten auf und begann mit der Brandbekämpfung.
Nach dem Eintreffen des THWs wurde unter der Leitung von Zugführer Tim Birkefeld mit dem Abstützen einsturzgefährdeter Bereiche begonnen, um anschließend die verschütteten Personen bergen zu können.
Ortsbrandmeister Norbert Petersen und der THW Ortsbeauftragte André Sabadzsus beobachteten den Übungsverlauf und äußerten sich im Anschluß sehr zufrieden.
Die Zusammenarbeit der beiden Organisationen klappte reibungslos und nach ca. einer Stunde konnte die Übung erfolgreich beendet werden.

Alarmübung in Gödenstorf

Gödenstorf, 29.August 2006: Zu einem brennenden Dachstuhl wurden jetzt vier Feuerwehren der Samtgemeinde Salzhausen nach Gödenstorf alarmiert. Kurz nach 19 Uhr heulten in Gödenstorf und Oelstorf die Sirenen. "Feuer im Gebäude der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Gödenstorf" lautete der Einsatzbefehl.
Wie sich an der Einsatzstelle schnell herausstellte, handelte es sich um eine Alarmübung, die jährlich mindestens einmal durchgeführt wird, um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren zu überprüfen.
Die ersten Kräfte forderten aufgrund der angenommenen Lage umgehend die Feuerwehren Lübberstedt und Eyendorf sowie der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Garstedt nach. Zu diesem Zeitpunkt wurden in dem angeblich brennenden Gebäude fünf Personen vermisst.
Die FF Gödenstorf-Oelstorf konzentrierte sich zunächst auf die Menschenrettung und ging mit schwerem umluftunabhängigen Atemschutz in das mit künstlichem Nebel verqualmte Gebäude vor. Die kurz darauf eintreffenden Wehren aus Lübberstedt und Eyendorf unterstützten mit weiteren Kameraden bei der Menschenrettung und leiteten die Brandbekämpfung ein.
Zu diesem Zeitpunkt verschärfte sich die Lage, da angenommen wurde, dass zwei Pkws, deren Fahrer durch den Feuerwehreinsatz abgelenkt waren, frontal zusammenstießen und die insgesamt fünf Insassen dabei eingeklemmt wurden.
Zur Abarbeitung dieser Einsatzstelle wurde die FF Garlstorf nachalarmiert, die den Brandschutz an der Unfallstelle sicherstellte und mittels schwerem Bergegerät die Rettung der verunfallten Personen einleitete.
Nachdem innerhalb von 30 Minuten alle vermissten Personen gefunden und die Eingeklemmten aus den Fahrzeugen befreit waren, konnte die Übung beendet werden.
Beobachtet wurde die Übung, die Gödenstorfs Ortsbrandmeister Bernd Keller und der Gemeindeausbildungsleiter Helmuth Krug ausgearbeitet hatten, vom Gemeindebrandmeister Dieter Mertens.
Mertens und Krug zeigten sich trotz aufgetretener kleinerer Fehler zufrieden mit dem Ablauf der Übung. „Übungen sind dazu da, Fehler aufzuzeigen, damit sich diese im Realeinsatz nicht wiederholen!“, so Krug nach Beendigung der Übung. Beide Führungskräfte bedankten sich bei den eingesetzten Feuerwehrleuten für das gezeigte Engagement bei der Abarbeitung der gestellten Aufgaben und bei der Landeskirchlichen Gemeinschaft für das zur Verfügung stellen des Gebäudes

Wasserförderung über lange Wegstrecken

Am 04. August 2006 übten wir die Brandbekämpfung am neuen Schiessstand in Garlstorf.
Die Besonderheit der Schiessanlage ist ihre erhöhte Lage außerhalb der Ortschaft ohne dass am Objekt selbst ein Hydrant zur Verfügung steht.

Zweck der Übung war es, erstens die Wasserversorgung im Falle eines Brandes zu überprüfen und zweitens durch eine Begehung des Gebäudes den Kameraden einen Überblick über die Raumaufteilung zu verschaffen.

Die Aufgabe bestand nun darin, von einem aufgestauten Bach eine B-Leitung über eine Strecke von etwa 700 Metern aufzubauen und am Übungsobjekt mehrere Strahlrohre vorzunehmen.
Die Wasserentnahmestelle lag hierbei bei ca. 45 Meter über NN, das Übungsobjekt bei ca. 70 Meter über NN.

Getestet wurde hierbei erstmal sie Verlegung der B-Leitung mittels vorgekuppelter B-Rollschläuche, die stehend bzw. liegend auf einem Pkw-Anhänger verlastet waren.

Unter Beobachtung des Geschäftsführers der Schiessstand Garlstorf gGmbH Matthias Carstens wurde mit der Übung begonnen.
Dabei zeigte sich, dass durch das Verlegen der B-Leitung vom Anhänger aus, ein deutlicher Zeitvorsprung erzielt werden konnte. Eine Verzögerung im Übungsablauf ergab sich durch die komplette Umzäunung des Schießstandgeländes. Da die meisten Kameraden sich zum ersten Mal von der Rückseite dem Gebäude näherten, musste erst erkundet werden, wie der Zaun am besten zu überwinden ist. Nachdem das gelungen war, konnte zügig das bereits von der TLF-Besatzung in Stellung gebrachte B-Rohr an die Wasserversorgung angeschlossen und mit der simulierten Brandbekämpfung begonnen werden.

Anschliessend fand noch eine Begehung der Anlage statt, bei der u.a. die Lage des Gashaupthahnes erkundet wurde.

Als erstes Fazit der Übung kann festgehalten werden, dass eine Vorrichtung zum schnellen Verlegen der B-Leitung, wie z.B. mittels eines Schlauchanhängers sehr wünschenswert wäre.
Eine weitere Auswertung der Übung wird intern im Kommando vorgenommen werden.