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Vorauslöschfahrzeug VLF

Das Vorauslöschfahrzeug sollte, wie schon der Name sagt, als erstes an möglichen Einsatzstellen eintreffen und sofort mit der Menschenrettung beginnen und die Einsatzstelle erkunden. Das Fahrzeug war im Gegensatz zum TLF nicht mit einer fest eingebauten Feuerlöschkreiselpumpe ausgerüstet, hatte jedoch ebenfalls einen Wassertank, der 330 Liter faßte.
Dieses Wasser wurde zum Füllen des mitgeführten Wasserrucksackes verwendet. Zur weiteren Ausstattung gehörten drei Pressluftatmer, drei Hitzeschutzanzüge, 14 Druckschläuche B20, 6 Druckschläuche C15, zwei Druckschläuche D15 und die zugehörigen Armaturen.
Als Pumpe wurde eine Tragkraftspritze 2/5 mitgeführt. Zur Selbst- und Fremdbergung war an der Front eine über die Zapfwelle betriebene Seilwinde montiert. Der augenscheinlichste Unterschied zum TLF lag in der über die gesamte Fahrzeugbreite reichenden Mannschaftskabine. Hier fanden vier Feuerwehrleute Platz. Die Besatzung betrug somit 1/5.
Nach einer Umgliederung des Katastrophenschutzes wurden fast alle VLF in Hilfsrüstwagen umgebaut. Ein originales VLF lief bis 2004 bei der FF Preetz und befindet sich jetzt in Sammlerhand.

Die Angaben und Fotos wurden teilweise den folgenden Büchern entliehen: 'Der Unimog in der Feuerwehr' von Dirk Biemer, Kortleppl-Verlag, ISBN3-929212-00-5, 'Feuerwehr in der Geschichte' von H.-P. Orth, EFB-Verlag, Bedienungsanleitung für das Tanklöschfahrzeug TLF8 (LS), Klöckner-Humboldt-Deutz AG