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Chronik

Bisherige Ortsbrandmeister der FF Garlstorf

Kurt Jagau (1921 - 1926) Heinrich Putensen (1926 - 1949) Wilhelm Wille (1949 - 1964)
Robert Meyer (1964 - 1977) Peter Putensen (1977 - 1992) Norbert Petersen (1992 - heute)
Bevor die Freiwillige Feuerwehr im Jahre 1921 gegründet wurde, gab es eine Pflichtfeuerwehr, die bereits zwei Handdruckspritzen besaß. Dann ereignete sich ein Großfeuer (Brand der Wedemannschen Scheune). Aufgrund dieses Ereignisses wurde beschlossen, eine Freiwillige Feuerwehr ins Leben zu rufen.
Nachdem Hermann Cohrs alle Garlstorfer Bürger befragt hatte, fand sich aus fast jedem Haushalt ein Freiwilliger. Erster Ortsbrandmeister - damals hieß es noch Feuerwehrhauptmann- wurde Kurt Jagau, Stellvertreter Heinrich Putensen. 1926 trat Kurt Jagau zurück und Heinrich Putensen übernahm das Amt bis einschließlich 1949.
In all diesen Jahren herrschte in der Feuerwehr eine fast militärische Disziplin. Aus verschiedenen Unterlagen ist zu entnehmen, dass trotz allem natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kam, denn es war üblich, nach dem Üben ein Fass Bier anzustechen.
Damals besaß die Wehr eine Art "Elitetruppe": den Steigerzug (heutiger Angriffstrupp). Dieser stand unter dem Kommando von Zimmermeister Heinrich Otte. Der Steigerzug stand beim Löschen von Bränden immer an vorderster Front, wobei mit dem Wort Brand nicht immer ein Schadenfeuer gemeint sein muss - es gab auch andere Brände zu löschen.
Im Jahre 1933 wurde dann die erste Motorspritze angeschafft. Das war technisch ein gewaltiger Fortschritt, denn bei der Handdruckspritze brauchte man 16 Mann zum Pumpen. In dieser Zeit wurden auch die ersten Uniformen angeschafft.
Zur Zeit des 2. Weltkrieges schrumpfte die Zahl der Feuerwehrmänner gewaltig zusammen, da die jungen Männer in den Krieg ziehen mussten. Dabei mussten nun auch noch zusätzliche Aufgaben des Luftschutzes ausgeführt werden. Um nun die Feuerwehr zu verstärken, wurde die "HJ" als Jugendwehr angeschlossen.
Während des Krieges war es nötig, auch nachts Luftschutzwachen zu stellen, um bei Fliegerangriffen abgeworfene Brandbomben gleich bekämpfen zu können. Dazu gingen immer zwei ältere und zwei jüngere Kameraden zusammen.
Am 15.05.1949 fanden die ersten Feuerwehrwettkämpfe statt. Hier muss natürlich erwähnt werden, dass Garlstorf im Unterkreis III den 1. Platz belegen konnte.
Am 03. Mai 1953 wurde zum 30jährigen Bestehen der Garlstorfer Feuerwehr ein Stiftungsfest veranstaltet. Damals war man noch der Meinung, die Freiwillige Feuerwehr Garlstorf wäre 1922 gegründet worden, was man aber erst vor einigen Jahren widerlegen konnte. Zu diesem Fest wurden sämtliche Wehren des Unterkreises III eingeladen.
Es wurde eine Großalarmübung angesetzt unter Beteiligung aller anwesenden Wehren. Anschließend gab es einen Festzug durch den Ort und dann wurde die Veranstaltung mit einem Festball beendet.
Am 19.06.1956 erhielt unsere Wehr eine neue Motorspritze, ein Jahr später dann den Anhänger für die Spritze. Im Sommer 1964 brannte das Haus von Wilhelm Lübberstedt bis auf die Grundmauern nieder.

Autobahneinsätze

Nach Ausrüstung der Wehr 1973 mit einem TLF 8 wurde für die Garlstorfer ein weiteres Einsatzgebiet der Autobahnabschnitt zwischen Egestorf und Thieshope. Im Laufe der Zeit wurde den gestellten Anforderungen an die Einsatzentwicklung lediglich durch die Ausrüstung mit Schwerschaum und Rettungsschere Rechnung getragen. Alle weitere notwendige Ausrüstung, teilweise zugesagt - wurde jedoch nicht angeschafft. Diese unzureichende Ausrüstung führte dazu, dass unsere Kameraden damals nur zu dritt im Einsatzfahrzeug Platz fanden und der "Rest" -unverantwortlicherweise - im Privat-PKW durch Stau und Unfallbereiche hinterherfahren musste. Alles in allem neben den teilweise schrecklichen Bildern auf der Autobahn und auch häufigen Fehlalarmierungen, die am Tage immer die gleichen wenigen Kameraden trafen, führte dieser Zustand zu einer erheblichen Demotivierung der Aktiven, die damals durch wenigen Nachwuchs verstärkt wurden. Erst nach intensiver Intervention durch unseren damaligen Ortsbrandmeister Peter Putensen wurde dem Problem Rechnung getragen und die Wehr 1988 von ihrem Einsatzgebiet BAB 7 entbunden. Im Jahr 2008 mussten wir den Autobahnabschnitt zumindest bei Einsätzen mit Menschenleben in Gefahr wieder übernehmen. Nachdem in den letzten 20 Jahren die Ausrüstung peu a peu verbessert wurde, stellen wir uns den Herausforderungen, die diese Art von Einsätzen mit sich bringen wird.

Die nächsten größeren Ereignisse waren dann:

  • 1969 der Kreisfeuerwehrtag in Garlstorf,
  • 1973 Stationierung eines TLF 8(Tanklöschfahrzeug) des Katastrophenschutzes bei der FF Garlstorf
  • 1980 Anschaffung der Rettungsschere

    Im Jahr 1991 wurden die ersten Frauen in der Freiwilligen Feuerwehr Garlstorf aufgenommen. Einige Wehren der Samtgemeinde folgten diesem vorbildlichen Beispiel. Ab 1995 durften sich die Feuerwehrassistentenanwärterinnen dann als Feuerwehrfrauen bezeichnen. Die Anzahl der Feuerwehrfrauen beläuft sich 1996 auf 9.

  • Hier noch einige besondere Dienste, die die Freiwillige Feuerwehr Garlstorf zusätzlich jährlich durchführt:
  • Hinderniswache bei der Military in Luhmühlen (seit 1969)
  • Sammeln für die Kriegsgräberfürsorge
  • Diverse Absperrdienste für die örtlichen Vereine

    Am 03.06.1995 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Garlstorf ein LF 16-TS (Katastrophenschutzfahrzeug). Übergeben wurde dieses Fahrzeug vom Landkreis Harburg.
    Aus diesem Grunde wurde in Eigenleistung der Mitglieder ein Teil einer Scheune als Unterstellplatz ("Feuerwache Garlstorf West") ausgebaut.

    Folgen für die Freiwillige Feuerwehr Garlstorf:

  • Aufnahme in die Kreisbereitschaft
  • Ausbildung von Feuerwehrkameraden zu Atemschutzgeräteträgern
  • Erhebliche Verbesserung des Brandschutzes für Garlstorf und Umgebung

  • Durch den Erhalt des LF 16-TS hat sich ebenfalls das Einsatzgebiet erweitert, was sich schon 4 Wochen später deutlich zeigte, da man zu einer Alarmübung nach Döhle gerufen wurde und im Februar 1996 zu einem Hochwassereinsatz in Buchholz.

    Hier eine Aufstellung einiger größerer Einsätze unserer Freiwilligen Feuerwehr:

  • 1955 Brand des Viehstalles Winthen Hof
  • 1970 Brand der Scheune von Hermann Petersen
  • 1970 Brand des Wohnhauses von Emil Westermann
  • 1975 Brand der Scheune und Stallungen Hans-Hermann Putensen
  • 1976 Brand des Riemannschen Hauses (an der Autobahn)
  • 1981 Brand der Scheune von Kurt-Günter Jagau
  • 1989 Brand des Verwaltungsgebäudes vom Campingplatz
  • 1994 Brand des Wohnhauses Simiot nach Blitzschlag

  • 2010 Brand eines Reetdachhauses an der Lüneburger Landstraße
  • 2010 Brand der Waldklause
  • Jugendfeuerwehr

    Auch die Jugendfeuerwehr feierte in diesem Jahr Jubiläum. Sie wurde 1981 von unserem damaligen Ortsbrandmeister Peter Putensen gegründet und wurde somit 1996 fünfzehn Jahre alt. Der erste Jugendwart war der damalige und heutige stellvertretende Ortsbrandmeister Dieter Meyer. Stellvertretender Ortsjugendwart war Charles Meyn (+).
    Von 1984 bis 2002 war Mathias Wille Jugendwart. Von 2002 bis 2009 bekleidet Joachim Pahnke dieses Amt. Seit 2009 ist Theresa Homann Jugendwartin. Stellvertreter waren bisher Jochen Adrian, Torsten Kriegel, Jochen Meyer, Ralf Kriegel, Joachim Pahnke, Glenn Gruchert, Sebastian Homann und Eike Meyer. In den zurückliegenden fünfundzwanzig Jahren konnten wir auf viele Erfolge zurückblicken, so z.B. mehrere erste Plätze bei Gemeindewettbewerben und anderen Veranstaltungen.
    Aber auch die Tatsache, dass wir Frauen als aktive Mitglieder in den Reihen der Feuerwehr haben, kann als ein Erfolg der Jugendfeuerwehr gewertet werden, da sie 1991 gegen einige Widerstände Mädchen in ihre Reihen aufgenommen hat. Bereits ein Jahr später konnte Friederike Putensen als erstem Mädchen in der Samtgemeinde Salzhausen die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr verliehen werden.
    Unser Dank gilt allen, die uns bisher so hervorragend unterstützt haben, sei es durch Wort, Tat oder Geld. So war es uns z.b. aufgrund von Geldspenden möglich, 1994 für alle JF-Mitglieder Regenjacken zu beschaffen. Außerdem wurden durch Spenden mehrtägige Ausfahrten finanziert, z.b. zum Steinhuder Meer oder nach Haren/Ems.

    Feuerwehr Ehrenkreuz für Orts-BM

    Ortsbrandmeister Norbert Petersen

    Auf der Delegiertentagung des Kreisfeuerwehrverbandes am 18.07.2007 in Elstorf wurde unserem Ortsbrandmeister Norbert Petersen das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber des Deutschen Feuerwehrverbandes verliehen. Kreisbrandmeister Dieter Reimers würdigte in der Begründung Norberts Verdienste im Bereich der Kreisfeuerwehr sowie als Ortsbrandmeister der FF Garlstorf. Norbert ist stellvertretender Abschnittsleiter Heide und Kreisbereitschaftsführer. Besonders erwähnt wurde seine Führungsleistung während des Elbehochwassers 2002. Er ist außerdem seit 15 Jahren Ortsbrandmeister der FF Garlstorf. Während seiner Amtszeit wurde unser neues Gerätehaus geplant und gebaut. Außerdem konnten wir in dieser Zeit ein LF 16-TS des Katastrophenschutzes sowie einen MTW in Dienst stellen. Lieber Norbert, von allen Deinen Kameraden Herzlichen Glückwunsch zu dieser Auszeichnung! :)

    Neue Schutzkleidung

    Die Samtgemeinde Salzhausen übernimmt eine Vorreiterrolle in der zeitgemässen Ausstattung Ihrer Feuerwehrleute im Landkreis Harburg und stattet alle 500 Mitglieder der Einsatzabteilung mit neuen Überjacken und Überhosen aus. Die Überbekleidung schützt die Einsatzkräfte im Falle eines sogenannten "Flash Overs" also einer Rauchgasdurchzündung vor schweren Verbrennungen. Da die schwarzen Jacken in der Anschaffung günstiger sind, als die bisherigen Orangenen, wurde entschieden, nur noch schwarze Jacken zu kaufen. Die orangenen Jacken, die schon beschafft wurden, werden jedoch aufgetragen, sodass es in den nächsten Jahren ein etwas bunteres Bild an den Einsatzstellen in der Samtgemeinde geben wird. Aber entscheidend ist ja, was in den Jacken steckt! :) Bei uns trafen die Jacken und Hosen Anfang des Jhres ein Monats erwartet. Nachfolgend einige Bilder von einer Geräteausbildung, bei der unsere "Youngster" bereits die neuen Jacken tragen.

    Public Viewing

    Erstmals während eines großen Internationalen Fussballturniers fand im und am Gerätehaus der FF Garlstorf eine "Public Viewing" - Veranstaltung statt. Auf einer großen Leinwand wurden die Spiele der deutschen Nationalmannschaft während der Euro 2008 in Österreich und der Schweiz live übertragen. Eingeladen waren alle Garlstorfer - jung und alt - und sie kamen. Teilweise verfolgten 150 gespannte Fussballfans die Spiele.

    Ernennung zur Stützpunktwehr

    Auf seiner Sitzung am 6. Oktober 2008 im Toppenstedter "Gasthaus Bleecken" stimmte der Samtgemeinderat Salzhausen einstimmig für den Antrag der Freiwilligen Feuerwehr Garlstorf auf Ernennung zur Stützpunktfeuerwehr. Wie Samtgemeindebürgermeister Hans Hermann Putensen ausführte, sind sowohl von der Gebäudesituation als auch von der technischen Ausrüstung die Voraussetzungen für eine Stützpunktfeuerwehr bereits jetzt erfüllt. Zudem führe die Feuerwehr Garlstorf bereits seit längerem de facto die Aufgaben einer Stützpunktfeuerwehr aus, sei es auf Orts- als auch auf überörtlicher Ebene. Im Jahr 2000 war in Garlstorf das neue Gerätehaus mit drei Stellplätzen feierlich eingeweiht worden. Stationiert sind in Garlstorf ein geländegängiges Tanklöschfahrzeug TLF 8(W), ein Löschgruppenfahrzeug LF16-TS sowie ein aus Spendengeldern beschaffter Mannschaftstransportwagen. Die FF Garlstorf, die im Jahr 1921 gegründet wurde, hat zur Zeit 50 aktive Mitglieder, 20 Mädchen und Jungen in der seit 1982 bestehenden Jugendfeuerwehr sowie 16 Mitglieder in der Altersabteilung. Geführt wird sie vom Ortsbrandmeister Norbert Petersen und seinem Stellvertreter Dieter Meyer. Die Ernennung zur Stützpunktfeuerwehr tritt mit dem Ratsbeschluß in Kraft.

    Hohe Ehrung für Dieter Meyer

    Während der Delegiertentagung des Kreisfeuerwehrverbandes am 29. August 2009 in Fliegenberg wurde unser Stellvertretender Ortsbrandmeister Dieter Meyer als erster im Landkreis Harburg mit der Ehrenmedaille in Gold des Kreisfeuerwehrverbandes ausgezeichnet! Dieter Meyer ist seit 1983 stellvertretender Ortsbrandmeister der Feuerwehr Garlstorf. Zusätzlich war er lange Jahre als Gruppenführer in unserer Wehr aktiv. Er gehörte 1982 zu den Mitbegründern der Jugendfeuerwehr, deren erster Jugendwart er auch war.

    Kreisfeuerwehrtag 2009

    Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu! Nachdem wir uns das erste Mal nach über zehn Jahren wieder für den Kreisfeuerwehrtag qualifiziert hatten, wurden wir durch viel Pech wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Alle, die die uns zugeloste Startnummer 13 als Glückszahl umdeuteten, wurden leider eines besseren belehrt. Der erste Rückschlag erfolgte schon gleich nach dem Kuppeln der Saugleitung, als der Saugkorb wieder abfiel. Als dann bei der Vornahme des B-Rohrs durch einen Dreher im Schlauch sich der Stützkrümmer vom Schlauch löste, war unserer Gruppe endgültig das Genick gebrochen. Unserer sehr jungen Wettbewerbsgruppe unter Leitung von Theresa Homann gebührt aber trotzdem ein großes Lob. Sie brachte diszipliniert und zügig die Übung im vorgegebenen Zeitrahmen zuende und musste am Ende nur zwanzig Minuspunkte hinnehmen. Wegen der durch die fallsüchtigen Ausrüstungsgegenstände völlig verkorksten Zeittakte blieb uns jedoch leider trotzdem nur die Rote Laterne in unserer Wertungsgruppe. Aber Kopf hoch - ihr seid trotzdem auf dem richtigen Weg und habt noch eine große Zukunft vor Euch! :)

    Neues Schneidgerät für die FF Garlstorf

    Noch vor dem Jahresende soll die FF Garlstorf mit einem modernen hydraulischen Schneidgerät, einer sogenannten Rettungsschere ausgerüstet werden. Die bisherige Schere ist jetzt über 30 Jahre alt und den hochfesten Stählen moderner Fahrzeuge in keinster Weise mehr gewachsen. So bringt die alte Schere eine Schneidkraft von 23 Tonnen auf die Klingen während moderne Geräte über 100 Tonnen Schneidkraft aufbringen. Während einer Vorführung der Firma Weber am 25. November konnten wir uns von der Leistungsfähigkeit der neuen Geräte gegenüber unserer alten Schere informieren. Nachdem wir einen Mittelklassewagen komplett zerlegt hatten, haben wir uns letztendlich für eine Schere vom Typ RSX200-107 entschieden. Anbei ein paar Bilder von den Schneidversuchen.

    Princess for one day

    Am 5. Januar 2010 war der Starfotograf Guido Karp zu Gast in Garlstorf. Mit seiner 23-köpfigen Truppe führte er in der Garlstorfer Dorfhalle drei Fotosessions seiner "Princess for one day"-Reihe durch. Dabei werden Mädchen und Frauen ab 16 von einem Team aus professionellen Stylisten geschminkt und frisiert und anschließend von Guido Karp fotografiert. Der gesamte Erlös der Veranstaltung in Garlstorf kommt der Feuerwehr zugute.
    Bereits am Vortag unterstützten wir das Team von P41D beim Aufbau der fünf Schminktische und des mobilen Fotostudios. Über eine Tonne Equipment galt es in der Dorfhalle aufzustellen.
    Am 5. Januar ab acht Uhr wurden noch letzte Vorbereitungen getroffen, bevor ab zehn Uhr die ersten Teilnehmerinnen eintrafen. Nach einer ausführlichen Erläuterung des Ablaufs durch Frau Karp und den Master-Stylisten Holger Weins machten sich neun Stylistinnen und ein Stylist an das Werk. Binnen einer halben Stunde machten sie aus schönen Frauen Prinzessinnen. :)
    Nachdem der Master-Stylist nochmals letzte Hand angelegt hatte, ging es in das Fotostudio, in dem Guido Karp bereits wartete. Mit seiner unnachahmlichen Art brach er das Eis auch bei der zurückhaltendsten Teilnehmerin und schoss gleich eine ganze Serie von Porträtbildern. Gemeinsam wurde dann noch am Kameradisplay das gelungenste Foto ausgesucht und der "technischen" Abteilung zur weiteren Bearbeitung übergeben.
    Ganz am Schluss druckte ein großer Fotodrucker das Bild im Format 30 x 40 cm aus.
    Nach insgesamt drei Sessions à 24 Teilnehmerinnen, die jeweils gut drei Stunden dauerten, konnten wir kurz vor 22 Uhr mit dem Abbau beginnen.
    Wir bedanken uns ganz herzlich bei Guido Karp, seiner Frau und dem ganzen Team (inkl. des Chef-Logistikers und des Logistikers! ;) ) für einen unvergesslichen Tag. Ein großer Dank geht auch an Peter Geller, der den Stein ins Rollen gebracht hat.
    Ganz besonders freuen wir uns natürlich über die großzügige Spende, die wir für die Neuanschaffung eines Kleinbusses für unsere Jugendfeuerwehr in den nächsten ein- bis zwei Jahren einsetzen wollen.

    Günter Meyer geehrt

    Das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes für 70-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr erhielt kürzlich Günter Meyer aus Garlstorf aus den Händen des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Kay Wichmann.
    Zu der seltenen Ehrung hatte sich eine große Delegation der Garlstorfer Wehr und der Gemeindebrandmeister Dieter Mertens auf den Weg nach Salzhausen gemacht, wo Günther Meyer gemeinsam mit seiner Frau Dorothea seit einigen Jahren in einer Seniorenwohnanlage zuhause ist.
    Der 1924 geborene Oberlöschmeister trat 1940 in die Feuerwehr ein und besuchte nach dem Krieg als einer der ersten Garlstorfer Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule in Celle, wie zum Beispiel den Maschinistenlehrgang. So war er einer der wenigen, der die widerspenstige Tragkraftspritze der Garlstorfer Wehr zum Laufen bringen konnte.
    1959 wurde er zum Gruppenführer gewählt und von 1964 bis 1970 war er stellvertretender Ortsbrandmeister der Wehr.
    Aber auch nach dem Ausscheiden aus seinen Führungspositionen blieb er aktiv und war von 1978 bis kurz vor seinem Eintritt in die Altersabteilung als Schriftführer Mitglied des Ortskommandos. Zudem betätigte er sich als Archivar und Fotograf, sodass noch heute viele Berichte und Fotos aus früheren Tagen erhalten geblieben sind.
    Einer der größten Einsätze in seiner aktiven Dienstzeit waren die Waldbrände in der Lüneburger Heide 1975, bei denen die Garlstorfer Wehr mit ihrem geländegängigen Tanklöschfahrzeug tagelang eingesetzt war.
    Ortsbrandmeister Norbert Petersen gratulierte Günter Meyer und bedankte sich bei ihm und seiner Frau mit einem großen Präsentkorb und einer kleinen Fotocollage mit Bildern aus der Dienstzeit des Jubilars für die jahrzehntelange Treue zur Wehr

    Ehrenmedaille für Mathias Wille

    Im Rahmen des Gemeindefeuerwehrtages 2016 der Samtgemeinde Salzhausen durfte sich der langjährige Pressewart der Samtgemeinde, Mathias Wille, über eine besondere Auszeichnung freuen.
    Kreisbrandmeister Volker Bellmann ehrte Wille mit der silbernen Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehrverbandes Landkreis Harburg e.V.
    Seit vielen Jahren ist Mathias Wille für die Feuerwehr in besonderer Weise aktiv und setzte sich im Laufe der Jahre bereits in vielen Bereichen für die ehrenamtliche Feuerwehrarbeit ein.
    Bereits 1982 trat Wille seiner Ortsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Garlstorf am Walde, bei und übernahm hier in der Folge auch viele Ämter, wie das des Ortsjugendwartes oder des Gruppenführers, das er auch heute noch innehat. Viele Übungen und Einsätze wurde unter seiner Leitung auf professionelle Weise absolviert. Auch seine Kameraden schätzen seine Professionalität und Hilfsbereitschaft sehr.

    Nachdem Mathias Wille auf Gemeindeebene einige Jahre die Aufgabe des Samtgemeindejugendwartes bekleidete, hat er sich in den letzten Jahren besonders der Öffentlichkeitsarbeit verschrieben. So war der 52-Jährige einer der ersten Webmaster der Samtgemeindefeuerwehren und betätigt sich seit 2008 auch als Gemeindepressewart. In dieser Funktion ist er allen Feuerwehrangehörigen mit grüner Weste und Fotoapparat bekannt. Er berichtet in Bild und Schrift von den Einsatzstellen, doch auch Radio- und Fernsehstationen greifen auf seine professionellen Berichterstattungen zurück. Auch auf Kreisebene blieb Wille daher nicht lange unbekannt und ist seit ein paar Jahren zusätzlich im Landkreis Harburg als stellvertretender Kreispressewart aktiv.
    Mindestens für die Feuerwehr Garlstorf am Walde ist Mathias Wille unverzichtbar, doch auch für die Kreis- und Gemeindefeuerwehr ist er ein sehr wichtiger Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit.